Zwischenruf

Das Politische Nachtgebet

Das Politische Nachtgebet wurde Ende der sechziger Jahre in Köln von einer Gruppe engagierter Christinnen und Christen unter der federführenden Mitwirkung von Dorothee Sölle entwickelt. Anlass war die Überzeugung, dass Christinnen und Christen sich konkret in politische Diskussionen einmischen müssen.

Dieser Anspruch ist heute noch genauso aktuell: In einer Zeit voller Umbrüche und Neuorientierung ist es uns wichtig, als Christinnen und Christen vernehmbare Stimme in politischen Diskursen zu sein. Diesem Anspruch wollen wir deshalb umso mehr gerecht werden, weil der Platz vor der Christuskirche auch auf unser Betreiben hin heute der Dorothee-Sölle-Platz ist. 

Themen, die uns am Herzen liegen, gibt es mehr als genug: unser Umgang mit der Schöpfung, Nahrungsfragen, die weltweite Migrationsbewegung, Kinderarmut, Gleichbehandlung aller Menschen, Verletzung von Menschenrechten und insbesondere Gewalt gegen Frauen.

Der Name „Zwischenruf“ erinnert an die Propheten des Alten Testaments, die nicht aufgaben, immer wieder ihre Finger in Wunden zu legen.

Schließen Sie sich gern unserer Gruppe an, die Zwischenruf vorbereitet, und bringen Sie sich mit Themen, Ideen oder einfach sich selbst ein.

Ihr Ansprechpartner: christoph.rollbuehler@ekir.de